Höhlen der ältesten Eiszeitkunst
Höhlen der ältesten Eiszeitkunst

Höhlen der ältesten Eiszeitkunst

Vor mehr als 40.000 Jahren breitete sich der anatomisch moderne Mensch (Homo sapiens) in Europa aus und ließ sich dabei auch auf der Schwäbischen Alb nieder. Er hinterließ materielle Kultur aus dieser Zeit, vor allem Steinartefakte, Geräte und Werkzeuge aus Knochen und Elfenbein. Diese Höhlen der Schwäbischen Alb spielen dabei eine besondere Rolle, denn hier wurden bei Ausgrabungen Schmuck- und Kunstobjekte und Musikinstrumente entdeckt – die weltweit ältesten Belege mobiler figürlicher Kunst. Durch die Anerkennung der Höhlen als Welterbe würdigt die UNESCO neben der herausragenden universellen Bedeutung der Funde für die Menschheit auch die jahrzehntelange mühevolle Arbeit aller Archäologen und Geologen, die an Forschung und Ausgrabung beteiligt waren.

Die Bocksteinhöhle ist Teil des UNESCO-Welterbes „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“ und frei zugänglich. Funde aus ihr lassen sich auf 50.000 bis 70.000 Jahre zurückdatieren. Die Bocksteinhöhle gilt damit als ältester Siedlungskomplex des Neandertalers in Süddeutschland. 

Hohlenstein Höhle

Asselfingen

Fundplatz der weltbekannten rund 40.000 Jahre alten Mammutelfenbeinfigur „Löwenmensch“ und Teil des UNESCO-Welterbes „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“.

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