Biosphärengebiet Schwäbische Alb
Biosphärengebiet Schwäbische Alb

Biosphärengebiet Schwäbische Alb

Das Biosphärenzentrum vermittelt auf kurzweilige Weise Wissenswertes zum Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Interaktive Module sowie Audio- und Videobeiträge über die Vielfalt der Natur, Landschaft und Menschen versetzen Gäste ins Staunen. Die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Besucherzentrums stehen Ihnen gerne für Fragen rund ums Biosphärengebiet und die touristischen Angebote zu Verfügung.

Im Shop können Sie ein breites Spektrum an regionalen Produkten kennenlernen. Es ist zudem idealer Ausgangspunkt für eine Erkundung des ehemaligen Truppenübungsplatzes Münsingen. Das Biosphärenzentrum ist gleichzeitig Informationsstelle des UNESCO Geoparks Schwäbische Alb.

Blühende Streuobstwiesen, von Schafen beweidete Wacholderheiden und sattgrüne Buchenwälder prägen die Schwäbische Alb und das Albvorland. Eine über Jahrhunderte gewachsene Kulturlandschaft, die weltweit einmalig ist und die es für zukünftige Generationen zu bewahren gilt. Aus diesem Grund hat die UNESCO im Jahre 2009 die Region im Herzen Baden-Württembergs als UNESCO-Biosphärenreservat ausgewiesen. Die Gebietskulisse liegt südlich von Stuttgart und erstreckt sich von Reutlingen bis Schelklingen und von Weilheim an der Teck bis Zwiefalten.

Auf einer Fläche von ca. 85.300 ha leben rund 150.000 Menschen in 29 Städten und Gemeinden. Modellhaft werden hier Ideen entwickelt und erprobt, wie Mensch und Natur gleichberechtigt miteinander existieren können. Im Rahmen vieler nachhaltiger Projekte wird der Grundgedanke „Leben und Wirtschaften im Einklang mit der Natur“ in intensiver Zusammenarbeit mit Partnerinnen und Partnern sowie einer großen Anzahl weiterer Akteure im Biosphärengebiet Schwäbische Alb erfolgreich umgesetzt.

Als Modellregion für nachhaltige Entwicklung verfolgt das Biosphärengebiet Schwäbische Alb das übergeordnete Ziel, ökologische, ökonomische und soziale Interessen unter dem Leitbild einer naturschutzorientierten und nachhaltigen Regionalentwicklung zusammenzuführen. Dieses Ziel und dieser integrative Ansatz werden mittels einer intensiven Beteiligung von sehr vielen Akteur*innen und zahlreicher nachhaltiger Modellprojekte in verschiedenen Handlungsfeldern erfüllt.

Kurzum geht es im Biosphärengebiet Schwäbische Alb, wie in allen Biosphärenreservaten, um ertragreiche Wirtschaftsformen, ein gelingendes gesellschaftliches Zusammenleben – und zugleich um den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen. Nachhaltige Entwicklung heißt, Ressourcenerhalt nicht gegen wirtschaftliches Wohlergehen auszuspielen. Die Umsetzung orientiert sich an den 17 Zielen der Nachhaltigkeit der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals).

Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb hat nach seiner Ausweisung 2008 und der Anerkennung durch die UNESCO 2009 eine sehr erfolgreiche Entwicklung genommen. Exemplarisch für geleistete Arbeit und die Vielzahl erfolgreicher Projekte in den Bereichen Naturschutz, Regionalentwicklung, Bildung für Nachhaltige Entwicklung.

Historisch-Kulturelles Erbe und Öffentlichkeitsarbeit, die mit vielen Partnerinnen und Partnern und weiteren engagierten Menschen realisiert wurden stehen auch eine Reihe von Preisen und Auszeichnungen, die dem Biosphärengebiet und den beteiligten Akteuren in den letzten Jahren verliehen wurden.

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